„Was ich liebe: Wie wir damals waren und wie wir hätten werden können", so schreibt Ingrid in einem ihrer Briefe.
Vor langer Zeit war Ingrid Literaturstudentin, hatte alle Möglichkeiten, wollte reisen und vielleicht Schriftstellerin werden. Doch dann verliebt sie sich in ihren Professor, bekommt ein Kind und zieht mit ihm aufs Land. Ihr Mann, Gil, ist Schriftsteller, er ist bekannt, viel unterwegs, und er betrügt sie.
Da sie ihm trotzdem erzählen will, was sie beschäftigt, schreibt sie ihm Briefe. Briefe, die sie nie abschickt, ihm auch nicht gibt, sondern in der Bibliothek in Büchern versteckt. Eines Tages schreibt sie ihren letzten Brief und verschwindet.
Nach zwölf Jahren glaubt Gil, dass er sie in der Stadt gesehen habe und erzählt es den Töchtern. Die jüngere Tochter Flora beginnt Fragen zu stellen und versucht, die Familiengeheimnisse zu ergründen.
„Eine englische Ehe" ist wirklich ein sehr englischer Roman, mit skurrilem Personal und ganz viel Atmosphäre.

Übersetzung: Susanne Höbel
Roman
Piper, 22,00 €

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