Specials:

Mittwoch, 23.01.2019 - 20.00 Uhr - :

Robert Seethaler liest aus „Das Feld"

Was bleibt von einem Leben? Eine Geschichte oder die Erinnerung an einen Moment, an ein bestimmtes Gefühl?
Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte siebenundsechzig Männer, doch nur einen hat sie geliebt. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er. In Robert Seethalers neuem Roman geht es um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu einem Bild menschlicher Koexistenz.

Robert Seethaler, geboren 1966 in Wien, ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und Drehbuchautor. Seine Romane „Der Trafikant" (2012) und „Ein ganzes Leben" (2014) wurden zu großen internationalen Publikumserfolgen. 2018 ist sein neuer Roman „Das Feld" erschienen. Robert Seethaler lebt in Wien und Berlin.

Die Veranstaltung ist leider AUSVERKAUFT.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Christianskirche Hamburg.

Veranstaltungsort:
Christianskirche
Klopstockplatz
22765 Hamburg

Autorenfoto Robert Seethaler, Copyright: © Urban Zintel, http://urbanzintel.de/
Coverabbildung „Das Feld", Hanser Berlin, 2018

Mittwoch, 20.02.2019 - 20.00 Uhr - :

Lesung und Gespräch mit Robert Habeck zu „Wer wir sein könnten"

Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht.

„Wie wir sprechen, entscheidet darüber, wer wir sind – auch und gerade in der Politik."

Klug, leidenschaftlich und anschaulich geht Grünen-Chef Robert Habeck in seinem neuen Buch dem Zusammenhang von Sprache und Politik nach, erkundet den Unterschied zwischen totalitärer und offener Sprache – und skizziert damit eine Poetik des demokratischen Sprechens, die Mut macht, sich einzumischen und für unsere Demokratie einzustehen.
„Asyltourismus", „Überfremdung", „Gesinnungsdiktatur", „Hypermoral", „Volksverrat" – viel ist in den letzten Monaten über die Sprachverrohung in der Politik gesprochen worden. Nach einer langen Zeit, die eher von politischer Sprachlosigkeit geprägt war, ist nun eine Zeit des politischen Brüllens und Niedermachens angebrochen – nicht nur von Seiten der AfD. Doch was passiert da eigentlich genau? Wo verläuft die Grenze zwischen konstruktivem demokratischem Streit und einer Sprache, die das Gespräch zerstört, die ausgrenzt, entmenschlicht? Und ist das alles nur eine Frage des mangelnden Stils?
Mit viel Leidenschaft erinnert Robert Habeck in „Wer wir sein könnten" daran, dass die Frage, wie wir sprechen, entscheidend ist für die Gestaltungskraft unserer Demokratie. Dass Sprache – nicht nur in der Politik – den Unterschied macht. Und er entwirft die Skizze eines politischen Sprechens, das offen und vielfältig genug ist, um Menschen in all ihrer Verschiedenheit zusammenzubringen und in ein Gespräch darüber zu verwickeln, wer wir sein könnten, wer wir sein wollen. Dieses kluge Buch ist Teil dieses Gesprächs.

Robert Habeck, geboren 1969 in Lübeck, Studium der Philosophie und Philologie in Freiburg i.Br. und Hamburg. 2000 Promotion zum Doktor der Philosophie. Seit 1999 arbeitete er gemeinsam mit seiner Frau Andrea Paluch als Schriftsteller. Seit Anfang 2018 ist der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Parteivorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Bei Kiepenheuer & Witsch erschien 2016 seine politische Autobiografie „Wer wagt, beginnt". Mit seiner Frau Andrea Paluch und vier gemeinsamen Söhnen lebt er in Flensburg.

Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, (bis 18 J., 4 Euro)
Karten: Tel. 040 / 390 20 72, E-Mail: info@buchhandlung-christiansen.de oder direkt bei uns in der Buchhandlung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Christianskirche Hamburg.

Veranstaltungsort:
Christianskirche
Klopstockplatz
22765 Hamburg

Coverabbildung „Wer wir sein könnten. Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht."; Kiepenheuer & Witsch, 2018

Laufend:

Dienstag, 08.01.2019 - 20.00 Uhr -

Literaturkreis mit Michael Keune

„Werke eines Autors/einer Autorin"

Jeden zweiten Dienstag im Monat trifft sich der offene Literaturkreis mit Michael Keune.
Hier werden jeweils mehrere Bücher eines Autors oder einer Autorin hintereinander gelesen.
Im Januar geht es um „Von allem Anfang an" von Christoph Hein.

Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen!
Unkostenbeitrag 4 Euro inkl. Wein und Knabbergebäck

Mehr Informationen unter Literaturkreise und im Laden.

Bahrenfelder Str. 79, 22765 Hamburg
040 390 20 72
ed.nesnaitsirhc-gnuldnahhcub@ofni

Öffnungszeiten
Montag - Freitag 10.00 Uhr - 20.00 Uhr
Sonnabend 10.00 Uhr - 19.00 Uhr