Die letzten Empfehlungen aus dem Team

Alexander Oetker:
Château Mort

Roman, Hoffmann und Campe, 16,00 €

„Château Mort" ist der der zweite Fall von Kommissar Luc Verlain, den die Krankheit seines Vaters von Paris ins Aquitaine verschlagen hat. Dieser Kriminalroman beginnt ungewöhnlich: Während eines Marathons, bei dem die Läufer in bunten Kostümen antreten und von den Winzern verköstigt werden, geschieht ein Mord. Ausgerechnet der beste Freund des Kommissars wird verdächtigt den Winzer Hubertus vergiftet zu haben. Die Lösung dieses Falls wird für den Kommissar zu einer Herausforderung, denn er ist hin und her gerissen zwischen der Loyalität zu seinem alten Freund und seiner Partnerin Anouk, die Richard für den Täter hält. Und so hegt er zunehmend starke Zweifel an der Unschuld seines Freundes.

Der Leser taucht hier ein in die Welt der edelsten Weinschlösser der Welt und blickt ein wenig hinter die Fassade. Spannend und atmosphärisch geschrieben, regt dieser Krimi dazu an, sich mit einem Glas Wein in den Schatten oder vor das Kaminfeuer zu setzen.

Alexander Oetker war langjähriger Frankreichkorrespondent für RTL und n-tv.

Lesetipp von Ingrid Fiedler - 11.04.2018


Anthony Horowitz:
Die Morde von Pye Hall

Übersetzung: Aus dem Englischen von Lutz-W. Wolff
Insel Verlag, 24,00 €

Susan Ryeland ist Lektorin bei einem kleinen Londoner Verlag und betreut seit Jahren den Krimiautoren Alan Conway. Seine Erfolge sind wichtig für das Überleben des Verlages, so dass jedes neue Buch von Conway ein besonderes Ereignis ist. Als das neue Manuskript „Die Morde von Pye Hall" vorliegt, stellt Susan fest, dass das letzte Kapitel – bei einem Krimi ja wohl das entscheidende – fehlt und der Autor offenbar Selbstmord begangen hat. Susan will unbedingt die fehlenden Seiten finden und wissen, wer der Mörder der Toten von Pye Hall ist. Doch je mehr sie nachforscht desto rätselhafter erscheint der Tod von Alan Conway.
Horowitz bietet uns ein Buch im Buch und damit auch zwei spannende Kriminalrome in einem und das auch noch very british!

Lesetipp von Sigrid Lemke - 28.03.2018


Carol Rifka Brunt:
Sag den Wölfen, ich bin zuhause

Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch von Frauke Brodd
Roman, Eisele Verlag, 22,00 €

Dieser ergreifende und feinfühlig geschriebene Familienroman spielt im New York der 80er Jahre. June ist 14, als ihr geliebter Onkel Finn, ein berühmter Maler, an Aids stirbt. Das erfährt der Leser schon auf den ersten Seiten, darum verrate ich damit nicht zu viel.
Was allerdings nach Finns Tod mit Junes Familie geschieht und mit dem Bild, das Finn für seine Nichten June und Greta und hinterläßt, das sei hier nicht verraten. Auch was es mit Toby, dem schlaksigen Engländer, auf sich hat, der bei der Beerdigung nicht erwünscht ist, müssen sie selbst lesen. Und ich bitte sehr darum, dass Sie das tun, denn dieses Buch hat mich berührt und erfreut. Es ist traurig und schenkt dennoch Hoffnung. Wenn Ihnen Bendict Wells Roman „Vom Ende der Einsamkeit" gefallen hat, dann müssen Sie unbedingt „Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" lesen. Oder wenn Sie ganz einfach einen ergreifenden und wunderbar erzählten Roman lesen wollen, ist dieser perfekt!

Lesetipp von Susanne Sießegger - 21.03.2018


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Ayelet Gundar-Goshen: Lügnerin
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Marc-Uwe Kling: Qualityland
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Ulla Hahn: Wir werden erwartet
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Don Winslow: Corruption
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Arundhati Roy: Das Ministerium des äußersten Glücks
von Lisa Kurth , 31.08.2017

Linda Boström Knausgard: Willkommen in Amerika
von Michael Keune , 30.08.2017

Rainbow Rowell: Fangirl
von Susanne Sießegger , 05.08.2017

Annie Proulx: Aus hartem Holz
von Ingrid Fiedler , 26.07.2017

Deborah Levy: Heimschwimmen
von Nicole Christiansen , 26.07.2017

Christoph Poschenrieder: Mauersegler
von Nicole Christiansen , 26.07.2017

Lone Theils: Die Mädchen von der Englandfähre
von Sigrid Lemke , 11.07.2017

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