Der 17-jährige Asher hat durch einen Autounfall seine Mutter verloren. Wobei „verloren“ in Ashers Fall verharmlosend klingt. Der betrunkene Fahrer eines Sattelschleppers hat seine Mutter auf dem Gewissen und weil die Polizei schlampig gearbeitet hat, ist er auf freiem Fuß. Um mit der Situation fertig zu werden, soll Asher eine Selbsthilfegruppe besuchen. Dort trifft er auf die unterschiedlichsten Menschen, die alle das gleiche Schicksal eint: alle haben einen geliebten Menschen verloren. Der alte Henry zum Beispiel schleppt die Urne seiner verstorbenen Frau überall hin, Will, der ungefähr in Ashers Alter ist, trauert um seinen Bruder und die durchgeknallte Sloane, deren Vater gestorben ist. Gemeinsam entschließen sie sich, nach Memphis zu fahren um die Elvis-Ranch Graceland zu besuchen. Das passt Asher sehr gut, denn in Memphis lebt auch der Unfallfahrer und er plant, diesen umzubringen...
K.J. Reilly gelingt es, die großen Emotionen des Lebens: Trauer, Freude und Freundschaft mit großer Sensibilität und Leichtigkeit in ihren Figuren darzustellen.

Übersetzung: Übersetzt von Ute Mihr
Jugendbuch empfohlen ab 14 Jahren
dtv Reihe Hanser, 16,00 €

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