Sherlock Holmes` Kindheit ist nie wirklich literarisch aufgearbeitet worden. Arthur Conan Doyle selbst hat sich in seinen Holmes-Romanen nie zur Herkunft seines Detektivs geäußert. Andrew Lane hat anhand von Briefen und anderen Aufzeichnungen Doyles ein mögliches Szenario konstruiert, wie die Kindheit und Jugend von Holmes ausgesehen haben könnte.

In der Reihe „Young Sherlock Holmes“ liegt nun der erste Band vor und es ist ein echtes Vergnügen, dem jungen Sherlock auf den Spuren des Verbrechens zu folgen. Er ist auch als Jugendlicher ein Eigenbrödler und hat kaum Kontakt zu gleichaltrigen Mitschülern seines Internats. Aus diesem Grund freut er sich auf die Sommerferien zu Hause, doch es kommt anders. Sein großer Bruder eröffnet ihm, das er die Ferien bei seinem Onkel und seiner Tante verbringen muss. Die anfängliche Langeweile verschwindet schlagartig, als die ersten Toten in der Umgebung auftauchen. Die Menschen der Gegend halten es für eine Art Pestseuche, doch der junge Sherlock hat den zwielichtigen Baron Maupertuis in Verdacht...

Übersetzung: Christian Dreller
Kinderroman ab 11
Fischer, 8,99 €

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