Die Autorin, die mit ihrer Familiengeschichte „Titos Brille" einer breiten Leserschaft bekannt geworden ist, hat mit „Die jüdische Souffleuse" eine neuen Roman geschrieben, den ich mit sehr großem Interesse gelesen habe.
Adriana Altaras, die Schauspiel studiert hat, inszeniert seit den Neuzigerjahren an Schauspiel- und Opernhäusern. Im vorliegenden Roman inszeniert sie gerade die Mozart-Oper „Die Entführung aus dem Serail". Bei den Proben lernt sie die jüdische Souffleuse Susanna kennen. Diese bittet Adriana, ihr bei der Suche nach Verwandten in Deutschland zu helfen. Während der Probenzeit erzählt Susanne ihre Lebensgeschichte, soweit sie sich noch erinnern kann. Adriana möchte helfen, ist aber hin- und hergerissen zwischen Proben, Problemen mit den Sängern, dem Chor, den Kostümen und der eigenen Familie. Als Susanna kündigt und, ohne eine Adresse zu hinterlassen verschwindet, ist Adriana nicht allzu traurig. Doch eines Tages steht Susanna mit einem Koffer vor ihrer Tür...
Ein interessanter und schön zu lesender Roman!

Roman
Kiepenheuer & Witsch, 20,- €

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