Nach „Das verborgene Wort" - 2001 erschienen, für dieses Buch erhielt Ulla Hahn den ersten Deutschen Bücherpreis - folgten „Aufbruch" und 2014 die dritte Fortsetzung „Spiel der Zeit". Der neue Autobiographische Roman der Autorin, „Wir werde erwartet", bildet nun den Abschluss ihres Zyklus.

Beginnend in den 1960er Jahren erscheint für Hilla Palm die Welt offen zu stehen. Das Arbeiterkind aus dem Rheinland ist frei und kann sich entscheiden, wofür sie sich interessiert oder wofür sie kämpfen will. Zu Beginn ist sie noch mit Hugo Breidenbach glücklich zusammen. Ein Paar, dass in vielen Dingen eine große Einheit bildet. Dann aber bricht für Hilla ein großes Unglück herein. Dadurch stürzt sie in eine große Krise. Sie bricht nach Hamburg auf und beginnt sich für die DKP zu interessieren. Glaubt damit einen politischen Ort gefunden zu haben. Ein Besuch in der DDR macht ihren Blick auf den Kommunismus frei. Sie muss erkennen, dass Freiheit ohne das Wort nicht möglich ist.

Die Wirklichkeit wurde von ihr etwas verfremdet, Personen und Ortsnamen sind anders. Die Gedichte, die Hilla schreibt, stammen aus der Feder von Ulla Hahn. Es gibt noch einige Sätze in rechtsrheinischem Platt, sie sind aber für den Leser gut zu verstehen. Interessant auch, dass ein großer Teil dieses Buches in Hamburg spielt. Außerdem hat mich das Wort „Hasenbrot" sehr beglückt, da ich als Kind ein glückliches „Hasenbrotesserkind" war.

Roman
DVA, 28,00 €

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