Billy hält es zuhause nicht mehr aus. Sein Vater trinkt und misshandelt ihn und Freunde hat er auch keine. Also lässt er alles hinter sich, klaut dem verhassten Vater den letzten Tropfen Alkohol und Zigaretten und macht sich auf den Weg. Wohin das weiß er nicht. Hauptsache weg von dort. Einige Zeit trampt er in offenen Zügen umher, bis er in einem kleinem Ort ankommt, in dem er sich wohlfühlt. In einem verlassenen Güterwaggon richtet er sich häuslich ein. Sein Nachbar - ein alter Tramp namens Old Bill - unterweist ihn in den Geheimnissen der Obdachlosigkeit. Die Tage verbringt Bill damit, morgens Obst von den Obstplantagen zu stehlen, nachmittags in die Bibliothek zu gehen, und abends bei McDonalds die Essensreste von den Tabletts zu holen. Dort trifft er auf Caitlin, die es eigentlich nicht nötig hätte zu arbeiten, da die Familie Geld hat, aber sie möchte ihre Unabhängigkeit beweisen. Obwohl die beiden nicht unterschiedlicher sein könnten, passiert es, sie verlieben sich.

Steven Herrick hat ein wundervolles Buch über die Liebe, die sich über alle Grenzen hinwegsetzt, geschrieben. Insbesondere die Form macht dieses Buch zu einem ganz speziellen Lesevergnügen. Es ist in Versform verfasst und die Protagonisten wechseln sich im Erzählen ab, so dass ein komplexes Bild dieser Beziehung entsteht.

Übersetzung: Uwe-Michael Gutzschhahn
Jugendbuch ab 13 Jahren
Thienemann-Esslinger, 14,99 €

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