Andrea Bern ist 39, lebt in New York, arbeitet in einer Agentur, ist eigentlich Künstlerin, hat ein ausschweifendes Ausgehverhalten und ein leicht verkorkstes Liebesleben. Sie ist kinderlos. Und Single. Für die beiden letztgenannten Attribute muss sie sich tatsächlich rechtfertigen. Immer noch, in der heutigen Zeit, in der Großstadt New York.
Andrea geht ihren Weg kompromisslos, wild und unkonverntionell. Als dann die Freundinnen und ihr Bruder Familien gründen, muss sie sich immer wieder erklären. Und das ärgert sie.
Wie in "Die Middlesteins" erweist sich die 49-jährige US-Autorin wiederum als Meisterin des Familienromans.
Als Andreas Mutter nämlich New York verläßt, um Andreas Bruder und dessen Frau und deren todkranker Tochter beizustehen, hebt Attenberg die Geschichte noch mal auf eine andere Ebene, die familiäre oder auch eine allgemeine: Es geht zunehmend auch um die Frage, was sie wirklich vom Leben will und wie nah sie ihrer Familie sein möchte. So wird "Nicht mein Ding" zum Entwicklungsroman. Wird Andrea ihre Ablehnung von Familie und Kindern aufgeben?
Toller Roman, interessante Figuren, lesen!

Übersetzung: Aus dem Englischen von Barbara Christ
Roman
Schöffling & Co., 22,00 €

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