Lesetipp von
Julie Hell
15.10.2019

Wien 1914 - Lucius ist Medizinstudent aus reichem Hause, polnischer Abstammung. In der Universität ist er zwar einer der besten Studenten, aber wirklich praktische Erfahrung sammelt er wenig. Als der 1. Weltkrieg ausbricht, verspricht die Regierung allen Studenten, sie könnten sofort ihren Doktortitel bekommen, wenn sie sie sich als Arzt an die Front melden. Nach erstem Zögern, der etwas arrogante Lucius möchte ja nicht einfach nur irgendwelche Schnitte zusammennähen, sondern wahre Medizin lernen, meldet er sich doch und macht sich auf den Weg nach Polen. Das große Top-ausgerüstete Krankenhaus, das er sich vorgestellt hat, entpuppt sich als baufällige Kirche, ohne Medikamente, Technik und Ärzte, und es gibt nur eine einzige Krankenschwester, Margarete, eine etwas vorlaute Nonne. Schnell merkt Lucius, das er eigentlich gar nichts an der Universität gelernt hat, und so fängt Margarete an ihn unterrichten und bald verliebt er sich in sie.
Im Winter darauf wird ein äusserlich unverletzter, aber überhaupt nicht ansprechbarer Soldat im Schnee gefunden. Fasziniert von diesem bisher unbekannten Krankheitsbild, konzentriert Lucius sich komplett auf seine Heilung, und erzielt auch erste Erfolge. Aber dann kommt ein Patrouille und sucht nach einsatzbereiten Soldaten...

Übersetzung: Aus dem Englischen von Sky Nonhoff und Judith Schwaab.
Roman
C. H. Beck , 24,- €

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