Lesetipp von
Annette Quest
01.05.2026

Ein Plädoyer für die Menschlichkeit!
Ich-Erzähler Ren, Tarek, Nata und der kleine Tuk leben in einem Land, das gerade einen Krieg verloren hat. Sie haben keine Eltern mehr und schlagen sich Tag für Tag durch. Aber sie haben einander, hier dürfen sie sein, wie sie sind. Mit all ihren schlimmen Erinnerungen, ihrer Scham, ihrer Schuld.
Doch dann drängt sich Joschi in ihre Gemeinschaft, der anders ist, kalt und berechnend. Er stellt ihren Zusammenhalt auf eine harte Probe...

Eva Kranenburgs Roman war noch gar nicht erschienen, da wurde er bereits mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg ausgezeichnet. Zu Recht! Die Autorin verwebt darin ein hartes Thema auf eine ungeheuer leichtfüßige und einfühlsame Weise.
Kann man den Hass auf ein Volk überwinden, gegen das man kämpft? Kann man lieben, wenn man Missbrauch, Gewalt erlebt hat, wenn man erfahren hat, wozu der Mensch fähig ist?
Ab 14 Jahren. 

Fischer Sauerländer, 18,90 €

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