
Wir befinden uns in der Lombardei, es ist das Jahr 1935. Mussolini ist bereits seit 13 Jahren an der Macht und der Faschismus ist allgegenwärtig. Francesca Strada wächst behütet und nach strengen Regeln auf, die bestimmen, wie sich ein junges Mädchen der "besseren Gesellschaft" zu benehmen hat, auf. Sie führt ein angepasstes Leben und wagt nicht, etwas zu tun, das gegen die Regeln ihrer Eltern oder Erwartungen der Gesellschaft verstößt.
Doch dann begegnet sie Maddalena, die von allen nur "Malnata", "Die Unheilbringende", genannt wird. Malnata ist völlig unangepasst: immer barfuß, mit schmutzigen Händen und herausforderndem Blick. Malnata lässt sich nicht sagen, was sie tun soll. Sie macht, was sie will. Es versteht sich, dass dieses schmutzige, wilde Mädchen mit seinem Freiheitsdrang und seiner Unabhängigkeit kein Umgang für Francesca ist. Aber je besser Francesca Maddalena und deren Familie kennenlernt, desto klarer wird ihr, wie ungerecht die Ausgrenzung und Herabwürdigung des"unheilbringenden" jungen Mädchens ist. Und Francesca muss sich entscheiden...
Ein Roman, der einen ungeheuren Sog entwickelt und bis zur letzten Seite spannend bleibt. 2021 erregte das literarische Debüt der jungen Autorin Beatrice Salviani große internationale Aufmerksamkeit und "La Malnata" wurde noch vor Erscheinen in Italien zu einem literarischen Ereignis.
Übersetzung: Aus dem Italienischen von Anja Nattefort
Roman
Penguin Verlag, 24,00 €
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