Vor längerer Zeit habe ich an dieser Stelle den Roman von Kristin Hannah „Die Nachtigall" vorgestellt. Nun ist wieder eine spannende Familiensaga dieser Autorin erschienen. Der neue Roman umfasst eine Zeitspanne von etwa 15 Jahren und beginnt mit dem Jahr 1974. Lenis Vater kehrt nach langer Kriegsgefangenschaft als ein völlig anderer Mensch zurück. Er ist seinen Launen hilflos ausgeliefert. Leni und ihre Mutter versuchen mit der Unberechenbarkeit dieses Mannes fertig zu werden. Ein Freund des Vaters hat ihnen in Alaska ein Grundstück vermacht. Um einen Neuanfang zu versuchen, zieht die Familie dorthin. Ohne eine Ahnung davon zu haben, wie hart das Leben dort sein kann. Kein fließendes Wasser, lange Herbst- und dunkle Wintertage. Doch auch dort kann der Vater die Dämonen, die ihn verfolgen, nicht bändigen. Die Nachbarn helfen, wo sie können. Als Leni sich auch noch in den Nachbarssohn verliebt, dessen Familie dem Vater ein Dorn im Auge ist, entschließen sich die beiden zu fliehen...
Die Autorin beschreibt Alaska in starken eindrucksvollen Bildern: die wundervolle Natur, helle Sommer, dunkle Winter, aber auch das harte Leben dort.
Dieser Roman ist wieder ein großartiges Leserlebnis für lange Winterabende. Er umfasst 590 Seiten.

Übersetzung: Aus dem Amerikanischen von Gabriele Weber-Jaric
Roman
Ruetten und Loening, 22,00 €

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