Die junge Französin Béatrice ist eine Karrierefrau, die bei der Weltbank in Washington arbeitet. Sie lernt die ehrenamtliche Sozialarbeiterin Lena kennen. Durch Lena trifft Béatrice auf Jacobina mit der sie sich anfreundet. Jacobina lebt mit einem schlechtem Gewissen: Sie hat ihrem Vater auf dem Sterbebett versprochen, nach der im 2. Weltkrieg verschwundenen und ihr unbekannten Halbschwester Judith zu suchen. Für Judith, eine jüdische Studentin, wurde es 1940 in Paris unter der deutschen Besatzung immer gefährlicher. Sie plante heimlich die Flucht und war plötzlich verschwunden. Das Versprechen ihrem Vater gegenüber hat Jacobina aber ihr Leben lang nicht eingelöst. Nun bleibt ihr dazu – mehr als fünzig Jahre später - nicht mehr viel Zeit. Gemeinsam mit Béatrice macht sich Jacobina auf die Suche nach Judith...
Die Autorin, geb. 1970 in der Nähe von Frankfurt, hat sehr sorgfältig recherchiert. Es ist eine literarische Fiktion über drei starke Frauen, grundverschieden. Ein lesenswertes Buch, das sicher viele interessierte Leser*innen finden wird.

Roman
Fischer Taschenbuch , 16,99 €

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