Dieser ergreifende und feinfühlig geschriebene Familienroman spielt im New York der 80er Jahre. June ist 14, als ihr geliebter Onkel Finn, ein berühmter Maler, an Aids stirbt. Das erfährt der Leser schon auf den ersten Seiten, darum verrate ich damit nicht zu viel.
Was allerdings nach Finns Tod mit Junes Familie geschieht und mit dem Bild, das Finn für seine Nichten June und Greta und hinterläßt, das sei hier nicht verraten. Auch was es mit Toby, dem schlaksigen Engländer, auf sich hat, der bei der Beerdigung nicht erwünscht ist, müssen sie selbst lesen. Und ich bitte sehr darum, dass Sie das tun, denn dieses Buch hat mich berührt und erfreut. Es ist traurig und schenkt dennoch Hoffnung. Wenn Ihnen Bendict Wells Roman „Vom Ende der Einsamkeit" gefallen hat, dann müssen Sie unbedingt „Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" lesen. Oder wenn Sie ganz einfach einen ergreifenden und wunderbar erzählten Roman lesen wollen, ist dieser perfekt!

Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch von Frauke Brodd
Roman
Eisele Verlag, 22,00 €

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