Der Erzähler, ein Portraitmaler (leider ohne Namen) beschließt, nachdem die Ehefrau sich von ihm getrennt hat, seine Mitarbeit bei der Agentur zu beenden, um dann in ein Haus in den Bergen zu ziehen, das einem guten Freund gehört.

Umgeben von der Natur genießt er sein Dasein. Als Abwechslung gibt er Interessierten Unterricht in Malerei an der dortigen Schule. Doch es existieren seltsame Dinge in diesem Anwesen; so lebt auf dem Boden eine Eule, und er entdeckt dort auch ein verhülltes Gemälde mit dem Titel „Die Ermordung des Commendatore", das von dem berühmten Maler Amada stammt, dem Vater des Hausbesitzers. Ferner entdeckt er einen Schrein, unweit vom Anwesen, der wohl Unheimliches in sich birgt.

Eines Tages taucht ein Herr Menshiki auf und bittet den Künstler, ein Portrait von ihm zu erstellen mit der Bedingung, beim Fertigen anwesend zu sein. Für den Maler ein neue Herausforderung, denn er erkennt, dass das Bild keine Tiefe bekommt.

Wer ist dieser Menshiki? Sein Leben wirft Rätsel auf, unter anderem erzählt er von einer noch nie gesehenen Tochter, die der Maler vielleicht kennt . . .

Wieder ein ganz wunderbarer Murakami. Der Autor versteht es blendend, den Leser zu fesseln. Wie gewohnt großartig übersetzt von Ursula Gräfe. Und es macht neugierig auf Band II, der im April erscheint.

Übersetzung: Ursula Gräfe
Roman
Dumont, 26,00 €

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