Obwohl schon vor gut einem Jahr erschienen, habe ich dieses Buch erst kürzlich für mich entdeckt.

Eine Journalistin begibt sich auf ihrer Recherche über die großen Waldbrände von 1916 tief in die kanadischen Wälder im nördlichen Quebec. Hier stößt sie auf der Suche nach letzten Zeugen aus dieser Zeit auf zwei sehr alte Männer, die von der modernen Welt zurückgezogen ihr einfaches aber zufriedenes Dasein führen.
Nach anfänglichem Zögern öffnen sich die Männer der Journalistin und wir erfahren Stück für Stück ihre Lebensgeschichten und die Geschichte des dritten alten Mannes, eines Zeugen der Waldbrände, der aber kurz vor dem ersten Eintreffen der Journalistin gestorben ist. Immer wieder besucht die Journalistin die beiden Alten in ihren Blockhütten und als auch noch eine 80 jährige Frau zu dieser verschworenen Gemeinschaft stößt, entwickelt sich eine neue Dynamik...

Saucier erzählt die Geschichte der drei Alten in wunderbar gelassener Sprache, die mich stark an Robert Seethalers Roman „Ein ganzes Leben" erinnert. Ein Buch, das Hoffnung macht und zeigt, welche Überraschungen und Perspektiven es auch noch in der letzten Phase des Lebens geben kann.

Übersetzung: Sonja Finck
Roman
Insel Verlag, 19,95 €

Bahrenfelder Str. 79, 22765 Hamburg
040 390 20 72
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Öffnungszeiten
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