Dieser Roman spielt in der von zwei Katastrophen heimgesuchten Küstenregion der USA. Zuerst überflutete der Wirbelsturm „Katrina“ weite Teile von Louisiana, dann folgte wenige Jahre später der Untergang der Ölplattform „Deepwater Horizon“, der die Küstenregion verschmutzte. Erzählt wird das Leben von sieben Personen, die verzweifelt versuchen, vor dem Hintergrund dieser Ereignisse zu überleben. Die meisten Bewohner der Region sind Shrimps-Fischer und haben mit immer weiter zurückgehenden Fangerträgen zu kämpfen. So auch der im Mittelpunkt der Geschichte stehende 17-jährige Wes Trench und sein Vater. Daneben lernen wir die gesetzlosen Brüder Toup kennen, die auf einer entlegenen Insel in der Bay mit heimlichem Marihuana-Anbau ihr Glück versuchen. Oder Lindquist, der erst beim Fischen einen Arm und dann seine Frau verlor und mit einem Metalldetektor den Sumpf akribisch nach einem vergrabenen Piratenschatz absucht. Jenen Sumpf, den die Underdogs Cosgrove und Hamson gleichzeitig nach dem Marihuana der Toup-Brüder durchkämmen. Dieses soll ihnen jenen Reichtum bringen, den sonst nur der verbitterte Grimes verspricht, den die Ölgesellschaft in seine alte Heimat geschickt hat, um den dortigen Bewohnern ihre Schadensersatzansprüche gegen die Ölfirma für ein Taschengeld abzuschwatzen. "Das zerstörte Leben des Wes Trench" ist eine spannend erzählte Geschichte in der Tradition von Tom Sawyer und Huckleberry Finn mit einem typischen amerikanischen Ende - unbedingt zu empfehlen!

Übersetzung: Peter Torberg
Roman
Ullstein, 22,00 €

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