Es ist das Jahr 1946. Der Zweite Weltkrieg ist gerade vorbei und auf den Aland-Inseln, einer Gruppe kleiner Schäreninseln zwischen Schweden und Finnland, leben die Menschen in einfachen Verhältnissen und versuchen als Bauern und Fischer ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

In dieser Zeit kommt der angehende Pfarrer Petter mit seiner Frau Mona und Tochter Sanna auf die Inseln, um die freie Pfarrstelle neu zu besetzen. Schnell finden die Neuankömmlinge und die Insulaner zueinander. Einfühlsam beschreibt Ulla-Lena Lundberg die Insulaner in ihrer Unterschiedlichkeit, die gleichzeitig das Fundament ihrer Gemeinschaft bildet, die Natur mit ihrer Schönheit aber auch ihrer Unberechenbarkeit. Petter und seine Familie scheinen hier ihr Glück gefunden zu haben, doch das Eis ist nicht immer fest…

Mich hat der ruhige, einfühlsame und auch leicht distanzierte Erzählstil an den Stil von Jeremias Gotthelf in der Erzählung „Die schwarze Spinne“ erinnert. Ein Buch wie geschaffen für lange Winterabende!

Übersetzung: Karl-Ludwig Wetzig
Roman
mare, 24,00 €

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