Roswitha, 50, frisch geschieden, reist nach New York. Es ist ihre erste Reise allein und ihr Ziel ist eine Adresse auf einer drei Jahre alten Postkarte. Dort hofft sie, ihre Jugendliebe zu finden, Mick, den sie fast 30 Jahre nicht gesehen hat.

Natürlich klappt das nicht auf Anhieb und während Roswitha Mick sucht, erinnert sie sich an ihre gemeinsame Jugend in der DDR. Nun stellen wir uns unter New York vielleicht glänzende Hochhausfassaden und anonyme Menschenmengen vor. Und beim Stichwort DDR denken wir an ein eintöniges Leben in Unfreiheit und materiellem Mangel.
Das erste Klischee widerlegen Roswithas Erlebnisse in New York gründlich. In eher heruntergekommenen Stadtvierteln begegnet sie Menschen, die sie erwartet haben und bereitwillig aufnehmen. In einer Hippie-Komune und Obdachlosenunterkunft findet Roswitha tatsächlich eine Art zu leben, von der sie und ihre Freunde als Jugendliche geträumt haben. Als Ingenieursstudenten probten sie mit all ihrer kreativen Energie den Aufstand. Doch die Schonfrist wärt nicht ewig und mit dem Erwachsen werden holt sie auch die DDR-Wirklichkeit ein...

Das liest sich in den Details unheimlich spannend - klar, die Autorin weiß wovon sie schreibt. Und was ist nun aus Mick geworden? Lesen Sie selbst!

Roman
Antje Kunstmann, 19,95 €

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