Klaus Pohl hat ein Buch über seinen Freund Thomas Brasch geschrieben. Der große Schriftsteller hatte Zeit seines Lebens nicht vermocht, seine eigene Geschichte aufzuschreiben. Die Kindheit in der DDR zwischen der musisch begabten Mutter und dem extrem ehrgeizigen Vater, der eine Karriere als Partei-Funktionär einschlägt. Die Zeit in der Kadettenschule in Naumburg, die wegen der dort herrschenden Zustände nach vier Jahren geschlossen werden musste. Die Leidenschaft für die Dichtung, die Versuche, als Schriftsteller Fuß zu fassen, Verbot, Gefängnis, Folter, dann die Möglichkeit zur Ausreise, Erfolg und Ruhm, Alkohol und Drogen. Und die Lieben und Freundschaften, die ihn durchs Leben begleitet haben, Familie.

Eine ungemein interessante „deutsch-deutsche“ Geschichte mit sehr lebendig geschilderten Personen. Wir lesen es, als wären wir dabei gewesen.

Roman
Arche, 24,90 €

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