Lesetipp von
Julie Hell
28.07.2020

Cyril weiß nicht viel über seine Mutter. Eigentlich nur, dass sie ihn im Alter von 3 Tagen einer buckligen kleinen Nonne übergab, die ihn zu seinen exzentrischen Adoptiveltern gebracht hat. Denn als schwangere Jugendliche hatte Cyrils Mutter keinen Platz in der streng katholischen Gesellschaft Irlands der 40er Jahre. Auch Cyril wird sich oft in seinem Heimatland nicht ganz Zuhause fühlen. Immer auf der Suche nach seiner eigenen Identität führt ihn sein Weg vom irischen Parlament über Amsterdamer Bars und New Yorker Krankenhäuser wieder zurück nach Dublin.

In diesem Meisterwerk verwebt John Boyne das Leben eines ganz normalen Mannes aus Dublin mit der irischen Gesellschaft und Weltgeschichte des letzten Jahrhunderts. Einfühlsam, lebendig, stellenweise komisch und tragisch erschafft Boyne einen Charakter, so menschlich und liebenswürdig wie nur möglich.

Übersetzung: Aus dem Englischen übersetzt von Werner Löcher-Lawrence
Roman
Piper Taschenbuch, 12,00 €

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