Anne Chaplet ist das Alter Ego der Politologin Cora Stephan und so verwundert es nicht, dass Politik auch in ihren Kriminalromanen immer eine Rolle spielt. Aber in ihrem achten Kriminalfall verblüffte sie mich doch. Wie könnten die Terrortaten der peruanischen Bewegung „Leuchtender Pfad“ mit Geschehnissen in Frankfurt und Klein-Roda im Vogelsberg zusammenhängen? Chaplet schafft es wieder, eine spannende, dichte Geschichte zu erzählen, die mich überzeugt hat.

Nun noch einige Sätze zum Inhalt: Der Hauptkommissar Giorgio DeLange kehrt von einer beschwerlichen Dienstreise aus Peru zurück und wird ohne erkennbare Gründe in seiner Dienststelle in Frankfurt gemobbt und bedroht. Das lässt DeLange sich nicht gefallen und ermittelt in alle Richtungen. Doch dann werden seine Lebensgefährtin Karen Stark und seine Töchter bedroht und ausgerechnet in Klein-Roda, wo die Töchter in Sicherheit sein sollten, geschieht ein Mord.

Wer schon Romane von Anne Chaplet gelesen hat, ahnt, dass nun auch der „Hobbydedektiv“ Paul Brenner aktiv wird. Und am Ende ist nicht nur der aktuelle Fall geklärt, sondern auch die Rätsel, die Chaplet in ihrem letzten Roman „Schrei nach Stille“ ungelöst ließ.


Kriminalroman
List, 19,99 €

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