Bei Harold Fry hat das letzte Kapitel des Lebens begonnen, die Rente, und sie scheint von Stillstand geprägt. Bis ein Brief einer ehemaligen Kollegin Harold dazu bewegt, von der Südküste Englands bis an die Grenze Schottlands zu – gehen!

Diese Reise beschreibt Rachel Joyce auf unvergessliche Weise. Die Beschwerlichkeit des Gehens, das Gefühl der Freiheit, die vielen Ereignisse und Begegnungen, die Krisen und das Loslassen von allen materiellen Sicherheiten. Für Harold ist es nicht nur eine Reise zu einer alten Freundin, sondern auch eine Reise in sein eigenes Leben, in seine Vergangenheit und zu seinen Gefühlen, die offenbar bisher wenig Aufmerksamkeit bekommen hatten. Am Ende ist Harold nicht mehr derselbe. Und auch die Beziehung zu seiner Frau erwacht zu neuem Leben.


Dieses Buch ist mir sehr ans Herz gegangen, weil es das Lebens als solches erfasst. Es verschweigt keine Widrigkeit und überzeugt den Leser vielleicht gerade deshalb davon, das Leben lieben und ergreifen zu wollen.


Übersetzung: Maria Andreas-Hoole
Roman
Krüger, 18,99 €

Bahrenfelder Str. 79, 22765 Hamburg
040 390 20 72
ed.nesnaitsirhc-gnuldnahhcub@ofni

Öffnungszeiten
Montag - Freitag 10.00 Uhr - 20.00 Uhr
Sonnabend 10.00 Uhr - 19.00 Uhr