Lesetipp von
Anne Schröder
02.02.2026

Die Handlung des Jugendromans „Sonne an dunklen Tagen“ von Deborah Ellis spielt im Afghanistan des Jahres 2021, zur Zeit der erneuten Machtübernahme der Taliban. Der elfjährige Rafi erhält ein Stipendium an einer renommierten Ballettschule in New York City. Am Kabuler Flughafen wartet er voller Hoffnung auf die Ausreise in ein freies Leben, als eine Bombe detoniert und seine Zukunftspläne abrupt zerstört. Nach diesem einschneidenden Ereignis entscheidet sich Rafi, in Afghanistan zu bleiben, und begibt sich allein auf den gefährlichen Weg zurück zu seiner Mutter. Auch Rafis Mutter Parvana ist gezwungen zu fliehen. Die von ihr gegründete Mädchenschule ist unter dem neuen Regime nicht länger sicher, sodass sie gemeinsam mit ihren Schülerinnen in die Berge flieht. Auf getrennten Wegen versuchen Mutter und Sohn, wieder zueinanderzufinden. Dabei setzen sie ihr Leben aufs Spiel, verlieren jedoch nie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. „Sonne an dunklen Tagen“ ist eine Fortsetzung der Jugendbuchserie von Deborah Ellis und thematisiert aktuelle politische und gesellschaftliche Probleme wie Krieg, Armut und Unterdrückung.

Das Buch ist ein empfehlenswerter Roman für politisch interessierte Jugendliche ab 14 Jahren.

Übersetzung: Aus dem Amerikanischen von Anna Melach
Jugendbuch, ab 14 Jahren
cbt, Taschenbuch, 10,00 €

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