Meg Wolitzer hat mit „Was uns bleibt ist jetzt“ ihr erstes Jugendbuch vorgelegt und ich finde es ganz wunderbar! Jam ist 15 und hat ihre erste große Liebe zu Reeve erlebt. Doch Reeve ist gestorben, und Jam ist seitdem in einer tiefen Depression versunken. Ihre Eltern wissen sich nicht anders zu helfen, als sie in einem abgeschiedenen Internat für „emotional fragile, hochintelligente Jugendliche“ unterzubringen. Dort nimmt sie an einem ganz besonderen Literaturkurs teil, der von der betagten Mrs. Quenell gegeben wird. Dieser Kurs steht seit jeher in dem Ruf, Leben zu verändern. Die fünf Jugendlichen aus diesem Kurs haben unterschiedliche traumatische Erfahrungen gemacht und bekommen nun von Mrs. Quenell ein antik anmutendes Tagebuch, mit dessen Hilfe sie wieder zurückkehren können in die Zeit, als in ihrem Leben noch alles in Ordnung war. Jam kann Reeve wiedersehen. Doch natürlich kann es nicht immer so weitergehen und Jam muss sich entscheiden, ob sie an der Vergangenheit kleben möchte oder leben will… Ein berührendes, unter die Haut gehendes Jugendbuch für Leser ab 15 und für Liebhaber von Sylvia Plath.

Übersetzung: Petra Koob-Pawis
Jugendroman
cbt, 17,99 €

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