An Leonard Peacocks 18. Geburtstag beschließt er, seinen ehemals besten Freund und dann sich selbst zu erschießen. Warum? Das erfährt man erst am Ende des Buches.

Vorher erzählt Leonard von seiner Einsamkeit und der Angst vor dem Erwachsen werden. Seine Mutter, eine Modedesignerin, kümmert sich schon seit Jahren nicht mehr um ihn, daher ist es nicht verwunderlich, dass sein bester Freund der kettenrauchende 80-jährige Nachbar ist. Mit Walt schaut er alte Bogartfilme und bedauert, dass in der realen Welt kein Platz für diese Art von Klasse zu sein scheint. Der einzig andere Mensch, der ihn zu verstehen scheint, ist sein Geschichtslehrer Herr Silverman, der selbst ein Geheimnis verbirgt. Leonard hofft insgeheim, dass einer dieser Mensch ihn noch von seinem Plan abbringen kann.

Ein schönes, beinahe poetisches Buch über die Angst vor dem Erwachsenwerden.

Übersetzung: Knut Krüger
Jugendroman ab 14
dtv, 13,95 €

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