Philadelphia, Kensington - ein ehemals respektabler, inzwischen heruntergekommener Stadtteil. Hier leben die Schwestern Mickey und Kacey.
Mickey arbeitet als Streifenpolizistin. Nicht einfach, da sie sich als Alleinerziehende auch noch um ihren 5-jährigen Sohn kümmern muss. Mickeys jüngere Schwester Kacey ist eine drogensüchtige Prostituierte. Mickey behält sie eigentlich immer im Auge, aber jetzt ist Kacey verschwunden. Und es werden junge Prostituierte ermordet aufgefunden.
Mickey sucht fieberhaft nach ihrer Schwester.
Das Spannende an Liz Moores Roman ist, dass er sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lässt. Kriminalroman? Es gibt ja Mordopfer und Ermittler. Und dann ist es gibt Mickeys Vorgesetzten, der sie nicht ernst nimmt.
Und andererseits ist es eben auch ein Familienroman. Wo kommen die Schwestern her, was ist mit den Eltern passiert? In Rückblicken erzählt Liz Moore von der dysfunktionalen Familie, aus der die Mädchen stammen. Somit ist „Long Bright River" auch ein Familienroman.
Und natürlich ist dieses Buch auch ein sozialkritischer Gesellschaftsroman.
Vor allem aber: Verdammt spannend zu lesen!!!

Übersetzung: Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann.
Roman
C. H. Beck, 24,00 €

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