Seit 2005 wird der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse nun vergeben. Der Preis ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

Unter dem Vorsitz von Kristina Maidt-Zinke entscheiden die Jury-Mitglieder  über die Vergabe des Preises der Leipziger Buchmesse 2018. Die siebenköpfige Jury setzt sich aus deutschen Journalisten und Literaturkritikern zusammen.

Wir sind dieses Mal ganz besonders aufgeregt, denn untern den Nominierten ist auch Anja Kampmann mit "Wie hoch die Wasser steigen". Die Autorin wird am kommenden Dienstag (20. März) bei uns in der Buchhandlung aus ihrem Roman lesen.

Der Preis der Leipziger Buchmesse wird am 15. März 2018 um 16 Uhr in der Glashalle vergeben.

                              

Nominierte in der Kategorie Belletristik

Isabel Fargo Cole: "Die grüne Grenze" (Edition Nautilus)
Anja Kampmann: "Wie hoch die Wasser steigen" (Hanser)
Esther Kinsky: "Hain: Geländeroman" (Suhrkamp)
Georg Klein: "Miakro" (Rowohlt)
Matthias Senkel: "Dunkle Zahlen" (Matthes & Seitz)

Nominierte in der Kategorie Sachbuch/Essayistik

Martin Geck: "Beethoven. Der Schöpfer und sein Universum" (Siedler)
Gerd Koenen: "Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus" (C. H. Beck)
Andreas Reckwitz: "Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne" (Suhrkamp)
Bernd Roeck: "Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance" (Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung, C. H. Beck)
Karl Schlögel: "Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt" (Edition der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, C. H. Beck)

Nominierte in der Kategorie Übersetzung

Robin Detje: übersetzte aus dem amerikanischen Englisch "Buch der Zahlen" von Joshua Cohen (Schöffling)
Olga Radetzkaja: übersetzte aus dem Russischen "Sentimentale Reise" von Viktor Schklowskij (Die Andere Bibliothek)
Sabine Stöhr und Juri Durkot: übersetzten aus dem Ukrainischen "Internat" von Serhij Zhadan (Suhrkamp)
Michael Walter: übersetzte aus dem Englischen die "Werksausgabe" in drei Bänden von Laurence Sterne (Galiani)
Ernest Wichner: übersetzte aus dem Rumänischen "Oxenberg und Bernstein" von Catalin Mihuleac (Paul Zsolnay Verlag)

 

 

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