Letzte Reading Teens Lesetipps

Michelle Falkoff: Playlist for the dead

Sam findet am Morgen nach einer Party seinen besten Freund Hayden tot in dessen Haus auf. Neben ihm liegen eine leere Packung Tabletten und eine Flasche Wodka. Und ein Stick, "Für Sam" auf dem eine Playlist vorhanden ist. Warum Hayden tot ist, weiß Sam nicht. Er weiß nur, dass die Party gestern abend das Fass zum Überlaufen gebracht hatte. Auch der Bruder von Hayden und dessen 2 Freunde haben nicht gerade zu Haydens Wohl beigetragen. Außer Hayden hat Sam keine Freunde, bis er nach einer Beerdigung Astridt kennenlernt. Und Nach und nach löst er das Puzzle um Haydens tot.

Lesetipp von Luzie Buschermöhle - 26.06.2017


Stefanie Schneider: Unser Kunterboot - Sommer der Geheimnisse

Jonna würde niemals die Hausboot Siedlung verlassen.
Aber als die alte Lorella auf der Karl und sein Vater Bodo wohnen, verschrottet werden soll müssen Jonna, Tomek und Mascha etwas unternehmen!
Ich finde das Buch spannend und witzig, ich würde auch gerne auf einem Hausboot leben.
Ich empfehle es gerne weiter.

Lesetipp von Anna Vieregge - 12.06.2017


Alex Gino: George

George ist ein Buch das vom Anders-sein erzählt. Zu diesem Thema gibt es viele Bücher, aber George ist besonders gut. Die Hauptperson, George, sieht für alle wie ein ganz normaler Junge aus. Aber er fühlt sich nicht so. In seiner Welt ist er ein Mädchen, sogar einen geheimen Namen gibt er seinem Spiegelbild wenn niemand da ist.Trotzdem weiß niemand von seinem Geheimnis. Nicht seine Freundin, nicht sein Bruder, noch nicht mal seine Mutter. Dann gibt das Universum ihm endlich eine Chance: Die Theateraufführung in der Schule. Er möchte die weibliche Hauptrolle spielen. Ob seine Lehrerin ihm einen Versuch gibt möchte ich nicht verraten. Obwohl das Buch eher traurig ist, gleicht es einem Feuerwerk, voller Farben und Energie. Und auch wenn nicht alle Probleme gelöst werden, wird jeder das Buch mit einem Lächeln beiseite legen.

Roman Fischer

Lesetipp von Nora Niederstadt - 12.06.2017


Reading Teens Lesetipps

Esme Lammers: Lang lebe die Königin

Die achtjährige Sara lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Großvater in einem kleinen Ort in Holland. Von ihrem Vater weiß sie nur, das er in Südafrika lebt. Dann entdeckt sie ein wunderschönes altes Schachspiel und sie weiß: Sie will Schachspielen lernen. Doch weder ihre Mutter noch ihr Lehrer wollen ihr helfen. Ihre Mutter mag Schachspielen nicht und ihr Lehrer meint, es sei viel zu schwer für sie und sie müsse erst bessere Noten schreiben. Einzig ihr Schulfreund Victor und dessen Vater, dem das Schachspiel gehört, glauben an sie. Und natürlich die weiße Königin. Denn in Saras Hand erwachen die Figuren zum Leben und mit ihnen zusammen erfindet sie das Schachspiel noch einmal. Denn Sara hat einen Wunsch: Sie möchte auf einem Simultanturnier gegen den berühmten Schachspieler Bob Hooke spielen, nicht nur um allen zu beweisen, dass Schachpielen keine Frage von guten Noten ist, sondern auch um mehr über ihren Vater heraus zu finden... Ein wunderschönes, lebendig erzähltes Buch das einfach in jedes Kinderbuchregal gehört. Mein absolut unangefochtenes Lieblingskinderbuch, das ich immer noch gerne wieder hervorhole!!! Ab acht Jahren.

John Corey Whaley: Das zweite Leben des Travis Coates

"Es heißt, man stirbt nur einmal.
Dem muss ich widersprechen."
Travis hätte nie gedacht, dass diese absurde und völlig verrückte Idee Realität werden könnte. Sein Kopf wurde eingefroren und er hat einen neuen Körper bekommen. Damit muss er erstmal klarkommen. Doch vor allem, muss er aufhören, in der Vergangenheit zu leben. Seine Freundin dazu bringen, sich ein zweites mal in ihn zu verlieben. Und seinen schwulen besten Freund davon zu überzeugen, dass man zu sich selbst stehen sollte. Dieses Buch ist witzig und traurig zugleich. Es sagt uns, dass es egal ist, wer wir waren und eigentlich nur darauf ankommt, wer wir sein wollen. Travis cooler Humor, sein lustiger neuer Freund Hatton und der großartige Erzählstil machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem...
VORSICHT SUCHTGEFAHR

Autumn Cornwell: Carpe Diem

Vassar ist ein 16-jähriges Mädchen, die für alles einen Plan hat. Sie weiß, was und wo sie studieren wird, welche Preise sie gewinnen wird, wie ihr zukünftiger Mann sein sollte (einen 1,92m großen, blonden Chirurgen oder Richter). Das komplette Gegenteil bildet ihre Großmutter Gerd. Sie reist planlos durch die Welt und bastelt in ihrer Freizeit an ungewöhnlichen Kunstwerken. Zu ihrem Geburtstag schenkt Gerd ihrer Enkelin eine gemeinsame Reise quer durch Südostasien und bereitet ihr damit alles andere als ein Vergnügen. Denn zum ersten Mal hat Vassar keinen Plan und zudem ein Familiengeheimniss, dass sie lüften muss.

Markus Zusak: Der Joker

Ed Kennedy ist ein perspektivloser Taxifahrer in einem kleinen Kaff in Amerika. Seit er einen Banküberfall verhindert hat, werden ihm Spielkarten mit unbekanntem Absender zugeschickt. Diese Karten verändern sein Leben und so wird er plötzlich, durch ungewöhnliche Umstände zum Helden. Ein Buch über Mut, Freundschaft, Verlust und einem sabbernden Hund namens Türsteher. Der Joker gewann 2007 den deutschen Jugendliteraturpreis.

Watt Key: Niemandsland

Hal, ein krimineller Vierzehnjähriger, wird in den Jugendknast Hellenweiler eingewiesen, eines der berüchtigsten Jugendgefängnisse überhaupt. Vorher schließt er mit seinem Vater einen Pakt: Hal wird keinen Ärger machen und sich friedlich verhalten und sein Vater wird keinen Tropfen Alkohol mehr anrühren. Wenn jeder seinen Part erfüllt, darf Hal schon nach zwei Wochen gehen. Doch schon bald merkt Hal, dass er die Rechnung ohne die Gangs und die Wärter des Gefängnisses gemacht hat.

Saci Lloyd: Euer schönes Leben kotzt mich an!

Die 16-jährige Laura Brown lebt in London zur Zeiten der Energierationierung in Großbritannien. Auf Grund des schnell voranschreitenden Klimawandels muss der CO2 Ausstoß rapide verringert werden. Dafür hat die Regierung Großbritanniens ein Gesetz erlassen. Jeder Bürger kann von nun an nur eine bestimmte Menge Energie pro Monat verbrauchen. Das heißt, Sandwichtoaster, Eiswürfel im Drink, Auto fahren oder ein Urlaub auf Ibiza gehören jetzt der Vergangenheit an. Umweltsünder, die sich nicht an diese Vorschriften halten, müssen in ein Umerziehungscamp. Nach einer Weile wird auch das Trinkwasser knapp und Umweltkatastrophe jagt Umweltkatastrophe. Plötzlich muss Laura nicht mehr nur für ihre Band und ihre große Liebe, sondern um ihr nacktes Überleben kämpfen.

David Levithan: Nick & Nora - Soundtrack einer Nacht

Nick ist Gitarrist in einer Queercore-band aus Hoboken, Norah die Tochter eines reichen Musikbosses aus New York. ER hängt immernoch an Tris, der unsäglichen Exfreundin, die sich der Musik komplett hingeben kann. Die Exfreundin, die auch Norah kennt, SIE muss noch einsehen, dass ihr On-Off Freund definitiv nichts für sie ist. Beide lieben die Musik und das New Yorker Nachtleben. Für 5 Minuten werden sie zum Paar, dann für eine ganze Nacht in der sie von Club zu Club ziehen und sich der Musik zusammen ganz hingeben können.

Eric-Emmanuel Schmidt: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Als er von seinem Vater verlassen wird, bleibt der 11-jährige Moses einsam in der Pariser Wohnung zurück und wendet sich in seiner Hilflosigkeit an den arabischen Ladenbesitzer Monsieur Ibrahim. Tag für Tag wächst das Vertrauen zwischen den beiden und bald ist für Moses aus einem praktischen Ratgeber in allen Lebenslagen ein unersetzbarer Freund geworden. Nicht nur Moses, sondern auch der Leser, profitiert von Monsieur Ibrahims Weisheiten, die von der Bedeutsamkeit der Toleranz, der Kunst des Glauben und des Hoffen, bis hin zu dem einfach begreifbaren und doch schwer zu befolgendem Geheimnis des Glücklichseins reichen. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran von Eric-Emmanuel Schmitt ist ein gleichsam unterhaltsames und sehr, sehr weises Buch, das unglaublich viel Lust auf Leben macht.

Arundhati Roy: Der Gott der kleinen Dinge

Die Zwillinge Rahel und Estah sind in einem kleinen Ort in Indien aufgewachsen. Nach einer langen Trennung kehren beide zurück. Estha wurde als Kind zu seinem Vater geschickt und kehrt nun mit 30 Jahren zurück. Die Worte sind ihm ausgegangen, oder wohl eher tief in ihm vergraben. Kein Wort verlässt seine Lippen. Auf die Nachricht ihrer Großtante, Baby Kochama, kehrt auch Rahel aus den USA zurück wo sie in einer Tankstelle gearbeitet hat. Der Roman springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, erzählt uns, wie die Zwillinge aufgewachsen sind. Von der besonderen Bindung zwischen ihnen, die keine Worte braucht. Und von einigen unglaublichen Verbrechen die die ganze Familie zerstört und zerissen haben. Und die totgeschwiegen und unter den Teppich gekehrt wurden. Er erzählt von Wut und Trauer, von Missgunst in einer Familie und der bedingungslosen Liebe zwischen zwei Zwillingen und ihrer Mutter, die sich über alle Klassenordnungen hinwegsetzt. Ich habe eine wunderschöne Ausgabe, die mit Stoff engeschlagen ist. Das gibt der Ausgabe noch einen Pluspunkt, aber die Geschichte an sich ist es sowieso wert gelesen zu werden. Ein bisschen zum Nachdenken. Ein bisschen zum traurig, aber auch zum glücklich sein.

Isabel Abedi: Lucian

Ein Ziehen in der Brust, ein Junge der in einer kalten Nacht unter der Laterne vor Rebeccas Fenster steht.

Wo kommt der Fremde her, mit dem sie sich auf unerklärliche Weise verbunden fühlt?

Immer wieder taucht er in ihrem Leben auf und bringt ihren Alltag durcheinander.

Gegen den Willen von Familie und Freunden, vielleicht sogar gegen ihren eigenen, kommen die beiden sich immer näher.

Lucian ist ein Buch über Liebe und Freundschaft, über Menschen, ihre Engel und das, was sie verbindet.

Armistad Maupin: Stadtgeschichten

Diese Reihe mag einigen Älteren zwar schon bekannt sein (erschienen sind die Bücher in den Achtzigern), aber ich habe sie gerade erst entdeckt. Durch den Schul- und den Weihnachtsgeschenke-besorgen-müssen-Stress kann ich im Moment einfach nichts sehr Anspruchsvolles lesen. Und da kommen diese Bücher genau richtig! In den Episodenromanen dreht sich alles um eine Hausgemeinschaft in San Francisco: Mary Ann, ein Mauerblümchen vom Lande, Michael, ein verrückter Schwuler, um Brian, ein Mann, der nicht weiß was er will, und natürlich um Mrs. Madrigal, ihre bemutternde Vermieterin. Die Bücher sind wirklich toll geschrieben, und man fühlt sich gar nicht so blöd beim Lesen! Vielleicht findet ihr sie ja im Bücherschrank eurer Eltern...

Morris Gleitzmann: Einmal

Einmal findet Felix eine ganze Möhre in seiner Suppe. er deutet es als Zeichen seiner Eltern und flüchtet aus dem Waisenhaus, um sie zu suchen. Auf seinem Weg findet er die verletzte Zelda neben ihren toten Eltern. Er dankt Gott, Jesus, der Jungfrau Maria und Adolf Hitler, dass sie noch am leben ist. gemeinsam ziehen Felix und Zelda weiter und stoßen auf einen Strom von Menschen. Nur seine phantasievollen Geschichten können die beiden vor der unmenschlichen Realität schützen.

Morris Gleitzman schreibt in seiner bilderreichen Sprache von Hoffnung, Phantasie, Liebe und Freundschaft, die sich vielleicht nur ein Kind in einer solch aussichtslosen und kaltblütigen Zeit in diesem Maße bewahren kann.

Der Roman, der 1942 in Polen spielt, lässt den Leser an der kindlichen Wahrnehmung des kleinen Felix teilhaben und schildert aus seiner Perspektive das Grauen der Judenverfolgung im Dritten Reich. Es gibt viele Bücher über dieses Thema, doch dieses sticht durch seinen besonderen Blickwinkel heraus.

Empfohlen ab 12 Jahre

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