Die letzten Empfehlungen aus dem Team

Nic Stone:
Dear Martin

Übersetzung: Aus dem Englischen von Karsten Singelmann
Jugendbuch ab 14 Jahren, rororo rotfuchs, 17,99 €

Justyce McAllister ist ein Einserschüler, im Debattierclub und hat einen Studienplatz in Yale sicher, und trotzdem hat er ein Problem - er lebt als Schwarzer im Jahr 2017 in den USA. Durch ein Missverständnis gerät Justyce in einen Strudel rassistisch motivierter Übergriffe durch die Staatsmacht. Briefe an sein Idol Martin Luther King Jr. sollen ihm helfen die Geschehnisse zu verarbeiten. Doch als sein bester Freund erschossen wird, scheint es auch für Justyce keinen Ausweg zu geben.

Lesetipp von Andreas Mahr - 20.08.2018


Bill Clinton und James Patterson :
The President Is Missing

Übersetzung: Aus dem Amerikanischen von Anke und Eberhard Kreutzer
Roman (dt. Ausgabe), Droemer, 22,99 €

Der bekannte Krimiautor James Patterson hat sich für sein neuestes Projekt einen prominenten Co-Autoren zugelegt: Bill Clinton, der 42. Präsident der USA.

Präsident Duncan steht unter Druck: Ein Amtsenthebungsverfahren durch die Opposition droht ihn aus dem Amt zu werfen. Zu allem Überfluss werden die USA durch Cyber-Terroristen erpresst. Eine Bedrohung von so großem Ausmaß, dass die Geheimhaltung oberste Priorität genießt. Präsident Duncan ermittelt auf eigene Faust, wer hinter der ganzen Geschichte steckt.
Die Mitarbeit Bill Clintons an diesem Roman lässt viele Abläufe im Weißen Haus und die Gefühlslage des Präsidenten Duncan besonders realistisch und glaubwürdig wirken. Denn wer - wenn nicht Bill Clinton - weiß, wie es im Weißen Haus zugeht. Und natürlich ist durch James Patterson höchste Spannung garantiert!

Lesetipp von Andreas Mahr - 07.08.2018


Jo Baker:
Ein Ire in Paris

Übersetzung: Aus dem Englischen von Sabine Schwenk
Roman, Knaus Verlag, 22,00 €

Mit diesem biographischen Roman bringt die Autorin dem Leser eine völlig unbekannte Zeit aus dem Leben des Nobelpreisträgers Samuel Beckett nahe. Erst in jüngster Zeit wurde durch Veröffentlichungen dieser Jahre (1937-1945) wieder bekannt, dass Beckett eine Reise durch Deutschland machte und ab Oktober 1937 sogar für neun Wochen in Hamburg lebte. Durch den Besuch des Ohlsdorfer Friedhofs wurde er zu einer Erzählung angeregt.

Die erste Zeit seines Lebens als Schriftsteller gestaltete sich jedoch als schwierig. Durch finanzielle Zuwendung seiner Mutter lebte er seit 1937 in Paris. Sie hätte es lieber gesehen er wäre in Irland geblieben und hätte seinem Bruder Frank in der Firma geholfen. In Paris hatte er Kontakt zu verschiedenen Schriftstellern wie z.B. James Joyce, dessen Werke er zum Teil ins Französische übersetzte. Bei seinem Besuch in Irland wurde er vom Kriegsausbruch überrascht. Trotz des Widerstandes seiner Mutter kehrte er zu seinen Freunden nach Frankreich zurück. Er ging in den Widerstand. Seine Gruppe wurde verraten. Mit seiner Freundin Suzanne versuchte er in den unbesetzten Teil Frankreich zu kommen. Nach der Befreiung kehrte er in das Haus seiner Mutter zurück. Schreiben kann er aber immer noch nicht. Als er von einem Freund von einem Projekt hört, bei dem ein Krankenhaus von Irland nach Frankreich verschifft werden soll, meldet er sich. Er trifft Suzanne wieder. Seine Schreibblockade löst sich langsam auf.

Dieser Roman ist zum Teil fiktiv. Der Name Samuel Beckett fällt nicht ein einziges Mal. Jo Baker schafft es, den Leser in den Menschen Beckett und in die damalige Zeit packend hineinzuziehen. Erst danach sollte er jene Werke schreiben, die ihn zu einem der bekanntesten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und Nobelpreisträger werden ließen.

Lesetipp von Ingrid Fiedler - 02.08.2018


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Romy Fölck: Totenweg
von Sigrid Lemke , 20.06.2018

Celeste Ng: Kleine Feuer überall
von Susanne Sießegger , 14.06.2018

Anthony Coles: Ein Gentleman in Arles
von Sigrid Lemke , 30.05.2018

Nina George: Die Schönheit der Nacht
von Ingrid Fiedler , 23.05.2018

Johan Bargum: Nachsommer
von Michael Keune , 09.05.2018

David Walliams: Die schlimmsten Kinder der Welt
von Andreas Mahr , 25.04.2018

Klaus Modick: Keyserlings Geheimnis
von Nicole Christiansen , 18.04.2018

Alexander Oetker: Château Mort
von Ingrid Fiedler , 11.04.2018

Anthony Horowitz: Die Morde von Pye Hall
von Sigrid Lemke , 28.03.2018

Carol Rifka Brunt: Sag den Wölfen, ich bin zuhause
von Susanne Sießegger , 21.03.2018

Ulrich Alexander Boschwitz: Der Reisende
von Michael Keune , 14.03.2018

Ian McGuire: Nordwasser
von Sönke Christiansen , 07.03.2018

Hannes Köhler: Ein mögliches Leben
von Nicole Christiansen , 01.03.2018

Fernando Aramburu: Patria
von Susanne Sießegger , 28.02.2018

Markus Orths: Max
von Ingrid Fiedler , 31.01.2018

Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore I
von Michael Keune , 31.01.2018

Ann Cleeves: Die Tote im roten Kleid
von Sigrid Lemke , 31.01.2018

Julia Korbik: Oh, Simone!
von , 03.01.2018

Axel Hacke: Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen
von Nicole Christiansen , 03.01.2018

Jan Seghers: Menschenfischer
von Sigrid Lemke , 01.12.2017

Ljudmila Ulitzkaja: Jakobsleiter
von Ingrid Fiedler , 29.11.2017

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