Letzte Leser-Lesetipps

Hein Ennak: Hein Knutzen und das Hexenhaus in Niendorf

Sein Name ist Hein Knutzen. Er ist ein Druide, wahrscheinlich der Letzte. Sein Geld verdiene er als Schriftsteller und als Chef einer Detektei.
Vor etlichen Jahren baute er das Detektivbüro ›Knutzen‹ in Hamburg Langenhorn, als fachkompetenter Ansprechpartner bei allen Privatermittlungen und besonders für paranormale Aufklärungen, auf. Nebenbei arbeitete er als Berater in der BAO 82. BAO heißt ›besondere Aufbau Organisation‹, ein Sonderkommissariat der Hamburger Polizei. Dort befasst man sich mit Kriminalfällen, deren Tatbestände sich mit dem reinen Menschenverstand nicht erklären lassen.
In der vorliegenden Geschichte geht es um ein Hexenhaus, das Knutzen in Hamburg Niendorf kaufte. –
Er löste einen kniffligen Diebstahl, um eine unschuldig verurteilte Frau aus dem Gefängnis zu holen. –
Der Jurist Gerhard Schwärtzer wurde in einer Pension erwürgt aufgefunden. Die Polizei Hamburg stand vor einem Rätsel, denn ein Übeltäter war nicht in den Räumlichkeiten der Hotelpension gewesen. -
Der Leiter der Untersuchungskommission zur Hafenerweiterung in Hamburg wurde von einer S-Bahn überrollt. Auf dem Überwachungsvideo der Bahn konnte man erkennen, dass er drei Mal geschubst worden war, allerdings von einer unsichtbaren Person. -
Der zweite Geschäftsführer der Deutschen Film- und Mediengenossenschaft wurde auf dem Weg zu seinem Rechtsanwalt erdrosselt, ohne dass ein Täter überhaupt anwesend war. - Knutzen ermittelte mit seinem Team.
Darüber hinaus musste ein Glamour-Typ unschädlich gemacht werden und eine cholerische und rachsüchtige Hexe, die in Hamburg und Umgebung ihr Unwesen trieb, wurde außer Gefecht gesetzt und eingefangen.
Damit noch nicht genug, denn Hein Knutzen verliebte sich auch noch.
Also eine Geschichte aus dem ganz normalen Leben eines Druiden, der seine neue Heimat in einem Hexenhaus in Niendorf fand. - Nur gut, dass er die eine und andere besondere Fähigkeit besitzt, die er bei der Lösung der Fälle nutzen konnte.

Das Buch wurde von Hein Ennak in diesem Jahr zu Papier gebracht. Es handelt sich um ein Fantasy-Roman der Gegenwart. Die fiktive Handlung spielte zwischen Juni und August 2016 in Hamburg.
Der 400 Blätter umfassende Roman ist in der ›Ich-Form‹ aus Sicht von Knutzen verfasst.
Der Text wurde trefflich strukturiert, leicht und gut lesbar geschrieben.
Titel: Hein Knutzen und das Hexenhaus in Niendorf ISBN: 9783744896009
E-Book ISBN: 9783744828307
Lieferbar seit: 29.08.2017 Gesamtseitenzahl: 400
Format: 12 x 2,1 x 19 cm
Einband: Paperback Preis: 12,99 EUR.

Krimi / Fantasy BoD

Lesetipp von Hajo Kannenberg - 11.10.2017

Marit Schalk: Außerhalb der Zeit - Teil 1: Über raue Pfade

Eine spannende, amüsante und unterhaltsame Geschichte, die in Hamburg spielt.
Klappentext: Die junge Hamburgerin Lena hat ihr Psychologiestudium abgebrochen und schlägt sich mit einem Aushilfsjob durch. Als sie einen Antiquitätenladen in der Altstadt betritt, ahnt sie nicht, dass ihr Leben an diesem Ort eine dramatische Wendung nehmen wird: Sie fällt in einen antiken magischen Spiegel und findet sich gleich darauf im Hamburg der Biedermeierzeit wieder. Damit nicht genug, landet sie genau in den Armen des attraktiven Kaufmanns Henry Sieveking. Dieser stellt die unfreiwillige Zeitreisende kurzerhand als Gouvernante für seine Kinder ein, obwohl die Frau aus der Zukunft offensichtlich recht ungewöhnliche Ansichten und Methoden vertritt.
Doch Sieveking und seine Familie umgibt ein düsteres Geheimnis, das es für Lena zu lüften gilt, genauso wie sie die Frage klären muss, ob sie jemals wieder zurückkehren kann in ihre eigene Zeit.

Zeitreiseroman (Historisch/Fantasy) Epubli

Lesetipp von Silke Schimkat - 15.09.2017

Stefanie Schneider: Unser Kunterboot

In dem Buch geht es um Jonna, sie ist ungefähr acht bis neun Jahre. Jonna wohnt mit ihrer Familie auf einem Hausboot. Zu ihrer Familie gehören: Mama, Papa, Tomek (großer Bruder (etwa 10-11 Jahre)),
Greta (kleine Schwester (4 Jahre)) und eben Jonna.
In dem Buch Sommer der Geheimnisse geht es darum das Karl, ihr bester Freund ( Er wohnt mit seinem Vater auch in der Hausboot-Siedlung, wo auch Mascha, ihre Mutter und ihre Oma wohnen) weg, an Land ziehen wollen. Jonna, Mascha und Tomek wollen das natürlich verhindern. Der Vater einer Klassenkameradin verkauft und vermietet Wohnungen. Bodo, Karls Papa hat interesse an den Wohnungen und Die Väter stehen unter Kontakt. Die Tochter ( Liviane) aber findet keiner wirklich toll. Jonna, Mascha, Florentine (andere Freundin die an Land wohnt) und Luzie (wohnt auch an Land) beobachten Karl wie er und Liviane Im Eiscafé sitzen ………

Lesetipp von Ella Bode - 08.05.2017

Leser-Lesetipps

Katarina Bader: Jureks Erben

Die äußere Geschichte ist die der Freundschaft der Autorin Katarina Bader mit dem Auschwitz-Überlebenden Jerzy Hronowski, genannt Jurek. Katarina Bader lernt Jurek als 18-Jährige in der Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz kennen, wo er als Zeitzeuge Besuchern die Schrecken des Lagers und sein Überleben erzählt. Sie freunden sich an und Katarina Bader versucht später, die Biographie von Jurek zu rekonstruieren. Wenn Sie jetzt denken, ach nein, nicht noch eine weitere Auschwitz-Erinnerung, dann entgeht Ihnen ein ganz außergewöhnliches Buch, das weit über eine Schilderung dieses Schreckensortes hinausgeht. Es ist die die komplexe Verbindung einer Vielzahl von Aspekten, die Baders Buch von anderen unterscheidet: Der Versuch, die Biografie einer faszinierenden, aber – wie sich herausstellt – traumatisierten Person, Jurek, zu schreiben, führt dazu, dass die anfängliche Bewunderung der jungen Historikerin der Erkenntnis weicht, es mit einem liebes- und beziehungsunfähigen Mann zu tun zu haben. Der eigene Erkenntnisprozesses und ihr Erkenntnisinteresse werden vor dem Hintergrund ihrer eigenen Familiengeschichte bedacht, ein kritischer Blick auf die polnisch-deutsche Nachkriegsgeschichte und die Versuche der Aussöhnung seit den sechziger Jahren, ein Nachdenken darüber, warum die Erzählungen von Jurek sich über die Jahre verändern und wie sich durch das Erzählen auch seine eigenen Erinnerungen verändern und überformen, zeigen die glasklaren analytischen Fähigkeiten der jungen Historikerin. Das ist nie in einem belehrenden Ton geschrieben, sondern Katarina Bader lässt uns an ihrer schwierigen Rekonstruktion der Biografie von Jurek teilhaben und mehr als einmal gibt es einen Perspektivwechsel und die bisherigen Erkenntnisse erscheinen plötzlich in einem ganz anderen Licht. So auch zum Ende des Buches, wenn man denkt, nun alles verstanden zu haben und die Autorin auf einer langen Autofahrt die Geschichte von Jurek aus der Sicht von Tomek, Jureks Sohn, hört und plötzlich klar wird, man steht am Anfang einer ganz anderen Erzählung.

Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben

„… das Cover [enthält] ein Echo der Lektüre des Buches selbst, der Art, wie man hin- und hergerissen ist zwischen Hinschauen und Wegschauen, zwischen Widerwille und Zuneigung.“
Hanya Yanagihara über das Covermotiv ihres Romans

„Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara erzählt das Leben von vier Männern in New York, die seit ihrer Collegezeit befreundet sind. Wir lernen sie am Anfang ihrer später erfolgreichen beruflichen Karrieren kennen: Willem ist Schauspieler, muss sich jedoch mit Kellnern über Wasser halten; JB, ein Maler, arbeitet an der Rezeption einer Kunstzeitschrift und möchte als Künstler entdeckt werden; Malcolm arbeitet als Jungarchitekt in einem bekannten Büro; Jude ist ein begabter Anwalt.
Wir werden die vier Freunde in ihrem Leben mit Höhen und Tiefen bis ins höhere Alter begleiten. In Rückblenden und aus wechselnder Perspektive werden die Leser in das Leben der Freunde eingeweiht. Willem, Malcolm und JB lernen wir schnell kennen, erfahren etwas über ihre familiären Hintergründe, ihre Vergangenheit, ihre Begabungen und Schwierigkeiten bei der Identitätsfindung. Im Zentrum steht jedoch Jude, der eine liebenswerte aber gebrochene Person ist. Nach und nach erfahren wir auch etwas über Judes grausame Vergangenheit, seine inneren und äußeren Verletzungen, die Sprachlosigkeit, in der er gefangen ist.
„Ein wenig Leben“ handelt von Missbrauch, Misshandlung, Hilflosigkeit, aber auch von bedingungsloser Freundschaft und Liebe. Dabei wird die Grenze des Erträglichen manchmal fast überschritten. Trotzdem kann man das Buch nicht aus der Hand legen und möchte unbedingt erfahren, wie das Leben der Freunde, das Yanagihara in einer klaren, poetischen Sprache beschreibt, weitergeht.

Robert Seethaler: Die Biene und der Kurt

Ein katholisches Mädchenwohnheim. Biene, ein 16-jähriges Mädchen entflieht den seelischen und körperlichen Mißhandlungen. Ihr Leben beginnt...... bis sie dem Kurt, begegnet einem abgehalfterten, auch nicht anpassungsfähigen Alt-Rocker, der es noch einmal wissen will. Aber kann er noch? Kann das gutgehen? Eine platte Volksweisheit jagt die andere, und immer wieder erscheint sich im Laufe dieses Roadies weniger platt und mehr weise, als es sich vorher ahnen ließ. Verblüffend, spannend und sprachlich einfach umwerfend.

Fredrik Backman: Oma läßt grüßen und sagt es, es tut ihr leid

Vom Autor „Ein Mann namens Ove“ geschrieben, ein tiefgründiges, lebenskluges Buch.
Elsa ist sieben - fast acht, lebt mit der Oma in einer Parallelwelt. In der Welt der Märchen, Mythen und Superhelden und in der realen Welt mit Nachbarn, die hoffnungslos zerstritten sind, deren Geschichten und Leben doch miteinander verknüpft zu sein scheinen. Doch wieviel der einen Welt in der anderen steckt, das ist einfach meisterlich erzählt.
Intelligent, melancholisch, frech, chaotisch und anarchistisch - eine würdige Hommage an Astrid Lindgren und unbedingt lesenswert.

Janine und Katharina Achilles und Mosel: Paragrafen & Prosecco

Das Cover von „Paragrafen und Prosecco“ sticht sofort ins Auge. Und auch beim Lesen der ersten Seiten merkt man schnell, dass das Buch mit viel Spaß und Leidenschaft von den beiden Autorinnen verfasst wurde. Man will es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Vorweihnachtszeit in Hamburg: Für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben will die frischgebackene Rechtsanwältin Karla die Weihnachtsfeier einer renommierten Anwaltskanzlei nutzen. Als sie zufällig auf ihre ehemalige Kommilitonin Ida trifft, hecken die beiden proseccogeschwängert einen Plan aus: Eine gemeinsame Kanzlei!
Dass dabei einiges schief geht und sowohl beruflich als auch privat einige Fettnäpfchen zu umschiffen sind, liegt auf der Hand.

Der erfrischende Roman aus dem Anwaltsalltag ist eine wunderbare Lektüre für laue Spätsommertage oder frostige Winterabende auf dem Sofa bei einem Glas Goiosa. Die Anwältinnen Janine Achilles und Katharina Mosel erzählen Geschichten aus dem Leben, von alltäglichen Momenten und Situationen, die wir alle kennen.

Mit ihrem trockenen Humor sorgen die Autorinnen immer wieder für Lacher. Eine kurzweilige Lektüre für alle, die neben Unterhaltung auch an juristischen Hintergründen interessiert sind.

Patrick Batarilo: Fuck perfection

Wer sich von dem wenig charmanten Titel nicht abschrecken lässt, entdeckt ein vielseitiges Plädoyer gegen die Perfektion im Alltag.
Der Autor testet einen Monat lang im Selbstversuch Verhaltensweisen, die in unserer heutigen Gesellschaft verpönt sind: wie lebt es sich ohne unser Dienstleistungslächeln, ohne Uhr, ohne Social Media?
Dabei macht er interessante Erfahrungen, ihm wird bewusst, was ihm wichtiger ist, als zum Beispiel im Fitnesscenter mit schmerzverzerrtem Gesicht an sich zu arbeiten.
„Wenn wir die Zügel etwas lockerer lassen, fallen wir nicht gleich vom Pferd“, bemerkt er, und fragt sich, ob nicht ein mittelmäßiges, aber entspanntes Leben erstrebenswerter ist, als unsere perfekten Lebensläufe, die interessant klingen, oft aber Potential zum Burnout in sich bergen.
Bei diesem Buch ist es schwer, das Genre festzulegen- jedoch lässt es den Leser gelegentlich aufatmen. Aha, anderen geht es genauso, man macht so vieles, ohne zu reflektieren, was eigentlich nur anstrengende Zeitfresser sind, und was man persönlich seinen Lebensinhalt nennen möchte. Oder wie der Autor schreibt:
„Wer nie ein Glas Wein trinkt, eine Zigarette anrührt, eine Nacht durchfeiert- der nimmt sich selbst so wichtig, dass nichts anderes mehr wichtig ist. Und verpasst über dem Wunsch, ewig zu leben- das Leben.“
Schluss mit der Selbstoptimierung, Fuck perfection!
Das „normale“ Leben kann so lustig und lebenswert sein!
Ein Buch für ein paar sehr entspannte Stunden, wozu jegliche Genussmittel ausdrücklich erlaubt sind.

Sören Emmzwoaka: Aus dem Leben eines Rüden

"Aus dem Leben eines Rüden" von Sören Emmzwoaka schildert in fast Ephraim-Kishon-artiger Manier die Erlebnisse des Autoren mit seinem unkastrierten Rüden Moritz. In 25 Kurzgeschichten geht es um Hunde und ihre Wechselwirkungen mit anderen Vierbeinern, Katzen, Schuhen, Einbrechern oder Staubsaugern. Besonders toll ist die Geschichte über den "Finalshit", also die allabendliche Notwendigkeit, dem Hund noch mal einen Haufen zu ermöglichen. In der Flut ernst gemeinter Ratgeber eine grandiose Abwechslung!

Robert Muchamore: Top Secret 8 - Der Deal

In dem mittlerweile achten Buch der TOP- SECRET Reihe steht der Hauptcharakter James Adams direkt nach seiner kurzzeitlichen Suspendierug wieder einmal vor einer extrem gefährlichen Mission, er muss mit seinen Freunden in den Drogenkrieg zweier konkurriender Banden eingreifen. Tatsächlich kann sich James in die Gang der Mad-Dogs einschleichen und erreicht dort sogar einen hohen Rang.

Doch dadurch muss er in halsbrecherischen Überfällen der Bande mitmachen und begibt sich des öfteren in Lebensgefahr um seine Tarnung aufrecht zu erhalten.

Schaffen es die Agenten von CHERUB am Ende wieder, die Mission erfolgreich abzuschließen, oder scheitern sie an den großen Risiken?

Robert Muchamore schafft es in diesem Roman meiner Meinung nach sehr gut die Spannung in jedem Moment aufrecht zu erhalten und den Leser zu fesseln.

Da die TOP-SECRET Bücher jedesmal eine andere Geschichte erzählen, kann man dieses Buch auch gut als Quereinsteiger in die Reihe rund um die CHERUB-Agenten lesen.

Daher ist dieses Buch auf jeden Fall ein Muss für Leser, die gerne actionreiche Geschichten mögen.

Andreas Greve : "Dichter an Hamburg" - Reimreportagen

Der Ottensener Alltagsdichter ("Hamburger Abendblatt") Andreas Greve hat mit dem STERN-Cartoonisten Til Mette und dem Grafik Designer Michel Löwenherz ein bemerkenswertes Buch herausgebracht: Reim-Reportagen, Hamburg auf den Punkt gebracht; schräge, fröhliche, skurrile Zeichnungen dazu. So mancher Stadtteil wird poetisch aufs Korn genommen. Bei aller Liebe zur Hansestadt: Wahrheit über Hamburg muss sein. Man soll nicht vergleichen. Wer z.B. Ringelnatz, Rühmkorf und Gernhardt mag, wird große Entdeckungsfreude und schöne AUGENblicke mit "Dichter an Hamburg" haben. Tipp: Nach dem Christiansen-Buchkauf am Samstag mal am Spritzenplatz schauen, ob der Dichter mit seinem Poeten-Fahrrad widerwarten dort anzutreffen ist.

Heinz Strunk: Der goldene Handschuh

Ein mutiger Autor, der auch noch schreiben kann. Wer den gesellschaftlichen Abgrund beschrei-ben kann, muss sich hinein fühlen und furchtlos die eigene dunklen Seite betrachten können.
Heinz Strunk kann das, ohne den vom Schicksal gezeichneten Menschen ihre Würde zu nehmen.
Wie unumkehrbar die Seelen der Menschen durch den 2. Weltkrieg geschädigt sind, wie die Bruta-lisierung der Gesellschaft zur privaten Brutalität wird, wie wenig der Hass Solidarität zulässt und wie sehr Elend nur wieder Elend erzeugt, bedrückt und macht nachdenklich in einer Zeit, wo Verrohung und Hass gegen alles Fremde zur gesellschaftlichen Norm werden.
Der Selbsthaß wendet sich dann meist gegen die Frauen. (Die gewohnt sind, das Leid der Welt zu tragen?)

Anja Marschall: Lizzis letzter Tango

Früher arbeitete Lizzi Böttcher in einer Schlachterei in Hamburg-Altona. Heute, mit 70, jedoch wohnt sie in der teuersten Seniorenresidenz der Stadt. Wie sie sich das leisten kann? Nun, sie hat ein kleines, delikates Geheimnis.
Doch dann fliegt alles auf und sie droht ihr hübsches Appartement in der Seniorenresidenz an der Elbchaussee zu verlieren! Es sei denn, sie findet den Mörder eines geheimnisvollen Mieters der Residenz. Mit hemdsärmeligen Charme, viel Lebensweisheit, einem großen Herzen und entwaffnender Schlagfertigkeit begibt sich Lizzi auf Mördersuche. Gut, dass der pensionierte Kommissar Pfeiffer - mit drei `f`- und die arbeitslose Altenpflegerin Mareike ihr dabei helfen. Die beiden haben alle Hände voll zu tun, die energische Lizzi vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Mit gefiel das Buch super. Ich bin selber Hamburgerin und habe schon lange einen lustigen Regiokrimi gesucht, der eben nicht dieses langweilige Ermittler-Flatterband-Ding durchzieht. Lizzi ist eine Detektivin-wider-Willen. Das gefällt mir. Wenn ich alt bin, will ich auch so sein. Mit vielen Grüßen Andrea Waller.
Achso, ich habe gehört, im Juni kommt schon der nächste Fall für Lizzi Böttcher. Kenne aber nicht den Titel.

Derek Landy: Skulduggery Pleasent

Von allen Skulduggery Pleasent teilen war dieser, wenn man alle Teile zuvor gelesen mit Abstand der beste. Er ist äußerst spannend, es kommen unerwartete stellen und Wendungen, es entscheidet sich viel und er ist lustig. Stefanie und Skulduggery gehen zusammen ein bisschen die Welt retten
und probieren Walküre zurück zu bekommen. Doch Darquise ist kein leichter Gegner...!

Emily Lockhart: Solange wir lügen

Dieses Buch ist eines der besten Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich war Anfangs etwas skeptisch wegen des Covers und dem "Text" auf der Buchrückseite, der sehr kurz und wie ich fand ziemlich schwach und nichstsagend war. Es klang für mich wie etwas, das man schon tausend mal gelesen hat. Ich habe dann einmal reingelesen und war schon von der ersten Seite (nicht übertrieben) vom Schreibstil begeistert und von der Geschichte auch. Ich war sehr erstaunt das diese Art von Geschichte (Privatinsel, geheimnisumwobene Familie,schreckliches, dunkles Geiheimnis, verlorene Erinnerungen und zwischendurch noch eine Liebesgeschichte) so cool geschrieben, spannend und irgendwie ganz anders sein kann. Ich empfehle dieses Buch jedem weiter der gerne kluge, spannende, anspruchsvollere und gut geschriebene Romane mag.

Emily Lockhart: Solange wir lügen

Dieses Buch ist eines der besten Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich war Anfangs etwas skeptisch wegen des Covers und dem "Text" auf der Buchrückseite, der sehr kurz und wie ich fand ziemlich schwach und nichstsagend war. Es klang für mich wie etwas, das man schon tausend mal gelesen hat. Ich habe dann einmal reingelesen und war schon von der ersten Seite (nicht übertrieben) vom Schreibstil begeistert und von der Geschichte auch. Ich war sehr erstaunt das diese Art von Geschichte (Privatinsel, geheimnisumwobene Familie,schreckliches, dunkles Geiheimnis, verlorene Erinnerungen und zwischendurch noch eine Liebesgeschichte) so cool geschrieben, spannend und irgendwie ganz anders sein kann. Ich empfehle dieses Buch jedem weiter der gerne kluge, spannende, anspruchsvollere und gut geschriebene Romane mag.

Christoph Poschenrieder: Mauersegler

5 Freunde Gründen am Ende des Lebens eine WG. Wer sagt,dass man die letzten Seiten im Buch des Lebens alleine aufblättern muss. Eine interessante Geschichte .Man schmunzelt über manche Szenen, vieles stimmt nachdenklich und macht traurig. Trotzdem ein tolles, tiefsinniges Buch,macht Lust auf mehr von Poschenrieder zu lesen.

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