Nathan Hill – Geister

Dieses Buch hat einfach alles! Eine geheimnissvolle Familiengeschichte, vielschichtige Charaktere, Zeitkritik, Einblicke in spezielle Milieus und tolle Dialoge!

Samuel, ein junger Collegedozent, bekommt einen seltsamen Anruf von einem Anwalt: Seine Mutter hat einen republikanischen Präsidentschaftskandidaten angegriffen und braucht nun dringend seine Unterstützung in Form eines Leumundbriefes. Nur hat Samuel seine Mutter nicht gesehen, seit er ein Kind war und sie ihn und seinen Vater plötzlich verlassen hat. Erst will er sich gar nicht darauf einlassen. Doch natürlich beschäftigt ihn die Frage, warum seine Mutter wegging. Außerdem erfährt er, dass sie 1968 in Chicago auf dem College war, Kontakt zur Friedensbewegung hatte und verhaftet wurde. Und weil er seinem Verleger dringend einen Roman liefern muss, wenn er nicht den schon verprassten Vorschuss zurückgeben will, beginnt er zu recherchieren.
Hilfe bekommt er von einer Internetbekanntschaft, einem einsamen spielsüchtigen Mann, mit dem er ein Onlinespiel á la World of Warcraft spielt. Und nebenbei hält ihn eine betrügerische Studentin auf Trab, die um jeden Preis verhindern will, dass er sie durchfallen lässt.

Das College gestern und heute, die 68er Bewegung, die Parallelwelt der Onlinespiele, der alltägliche Wahnsinn in den USA und eine amerikanische Familiengeschichte voller norwegischer Geister – das alles flüssig und unterhaltsam geschrieben – ergeben einen rundherum tollen Roman!

Übersetzung: Werner Löcher-Lawrence und Katrin Behringer
Roman
Piper, 25,00 €

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